„Wir lassen uns nicht blenden“

„Wir lassen uns nicht blenden“

Beim Kremser SC freuen sich alle auf das erste Frühjahrs-Heimspiel am Freitag um 19.30 Uhr im Sepp-Doll-Stadion gegen Donaufeld. Die Wiener haben zum Auftakt gegen Marchfeld eine überraschende 0:5-Heimniederlage kassiert. KSC-Trainer Jochen Fallmann lässt sich davon aber nicht blenden. Er weiss: „Donaufeld ist extrem gefährlich!“

Seit dem Aufstieg in die Regionalliga Ost hat der KSC überhaupt noch nie gegen Donaufeld gewonnen. Diese Serie soll am Freitag ihr Ende finden. Jochen Fallmann dazu: „Wir werden alles geben, aber es wird eine schwierige Aufgabe.“

Die personelle Situation hat sich seit dem 1:1 beim Wiener Sportclub leicht gebessert. Vor allem in der Defensive dürfte der Trainer wieder mehr Möglichkeiten haben als noch vor einer Woche. Fallmann: „Langsam entspannt sich die Lage. Wir müssen allerdings noch etwas abwarten, wer letztendlich wirklich fit und einsatzbereit ist.“

Fix ist nur, dass Florian Bauer definitiv nicht zur Verfügung steht. Der Kapitän ist weiter am Knie lädiert. Wann er zurückkehrt, ist fraglich.

Donaufeld kommt als Tabellen-Sechster nach Krems, hat nur drei Punkte weniger als der KSC. Die Spitze liegt eng zusammen. Der Rückstand des KSC als Dritter auf den Ersten Marchfeld beträgt einen Zähler. Es geht also um die Tabellenführung. Fallmann: „Wir müssen einfach da sein, wenn die anderen schwächeln.“

Das Debakel der heimstarken Donaufelder gegen Marchfeld kommt überraschend. Fallmann relativiert das 0:5. Seine Begründung: „Der Spielverlauf ist aus Sicht von Donaufeld sehr ungünstig gewesen. Dazu kommt eine lange Verletztenliste. Gegen uns hat Donaufeld wieder mehr Mann zur Verfügung. Das muss man berücksichtigen. Die Ausgangslage ist völlig anders.“

Mit Donaufeld-Trainer Josef Michorl verbindet Fallmann eine Freundschaft: „Wir kennen uns schon lange. Ich habe grössten Respekt vor seiner Arbeit. Bei Donaufeld leisten sie Gewaltiges.“

So wie auch in Krems. Deshalb hofft man beim KSC auch auf volle Ränge. KSC-Präsident Georg Stierschneider: „Ich erwarte eine ansehnliche Kulisse. Da muss jeder Fan kommen. Wir spielen einen guten Fußball. Die Mannschaft hat sich volle Unterstützung verdient!“

Es wird auf jeden Fall ein absolutes Spitzenspiel!

Christian Russegger