Operation gut verlaufen

Operation gut verlaufen

Kreuzbandriss: Marius Schmidt

Cut: Philipp Koglbauer

 

KSC-Verteidiger Marius Schmidt ist nach seinem im Match gegen Donaufeld erlittenen Kreuzbandriss bereits operiert worden. Der Eingriff ist gut verlaufen, Schmidt wird aber lange ausfallen. Besser sieht es bei Philipp Koglbauer aus, der ein Cut erlitten hat.

Die schwere Verletzung von Schmidt hat das 0:0 des KSC am Freitag in Krems überschattet. Der 18-jährige Abwehrspieler ist im Rasen hängengeblieben und hat sich dabei unglücklich das Knie verdreht.

Ein harter Schlag für Schmidt – und für den gesamten KSC! Sportdirektor und Vize-Präsident Michael Ettenauer: „Das tut uns wirklich sehr, sehr weh. Marius ist auf einem guten Weg gewesen.“

Auch Bundesligavereine sind auf Schmidt aufmerksam geworden. Nach dem Ausfall von KSC-Kapitän Florian Bauer aufgrund von Knieproblemen hat sich der Youngster mit soliden Leistungen in der Vorbereitung einen Stammplatz in der KSC-Hintermannschaft erkämpft.

Der Zwei-Meter-Mann ragte nicht nur wegen seiner Körpergrösse heraus. Seine feine Technik und das exzellente Stellungsspiel waren auffällig. Umso bitterer ist nun die schlimme Verletzung. Ettenauer: „Das wirft ihn zurück, aber nicht um. Marius ist jung und wird seinen Weg machen.“

Im Frühjahr steht Schmidt keinesfalls zur Verfügung. Beim KSC rechnet man allenfalls mit ersten Kurzeinsätzen im Herbst. Ettenauer: „Realistischer ist ein Comeback im Frühjahr 2026. Es gibt auch keinen Grund, etwas zu überstürzen. Wichtig ist, dass das alles wieder ganz hinhaut.“

Schmidt ist am Montag in der Rudolfstiftung in Wien operiert worden. Neben dem Kreuzband sind auch das Innenband und der Meniskus lädiert.

Philipp Koglbauer hat gegen Donaufeld bei einem Kopfballduell ein tiefes Cut erlitten, könnte aber in Neusiedl schon wieder mit von der Partie sein. Ettenauer: „Er ist ein harter Bursche und ein echter Kämpfer. Ich traue ihm alles zu.“

Christian Russegger