KSC gegen Marchfeld gefordert

KSC gegen Marchfeld gefordert

Marcel Pemmer (rechts) ist nach dem Ablauf seiner Sperre gegen Marchfeld wieder dabei. Foto: Bert Bauer

 

Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage ist der Kremser SC am Freitag, 19.30 Uhr, im Sepp-Doll-Stadion, gegen den FC Marchfeld besonders gefordert. Die Gäste kommen mit viel Selbstvertrauen in die Wachau und stellen auch die beste Abwehr der Liga!

„Das wird extrem schwierig“, weiss KSC-Sportdirektor Michael Ettenauer. „Aber wir müssen und werden uns da durchbeissen! Die Stimmung ist nach wie vor gut!“

KSC-Trainer Jochen Fallmann kämpft weiter mit personellen Problemen. Die betreffen vor allem die Kremser Hintermannschaft. Die beiden Langzeitverletzten – Florian Bauer (Kniebeschwerden) und Marius Schmidt (Kreuzbandriss) – hinterlassen im Abwehrzentrum eine grosse Lücke. Im Mittelfeld wird Paolo Jager zumindest noch zwei Wochen fehlen. Dafür ist Marcel Pemmer nach Ablauf seiner Sperre wieder dabei. Ein Lichtblick!

Stürmer Dominik Starkl ist leicht lädiert, sollte aber einsatzfähig sein.

Fallmann stellt sich auf ein enges Match ein. Der KSC liegt aktuell auf Platz 5, Marchfeld ist Dritter und hat in 18 Spielen nur 14 Gegentreffer kassiert. Zuletzt gab es einen souveränen 2:0-Erfolg beim Favoritner AC. Es war bereits der achte Zu-Null-Sieg in dieser Saison – das sagt alles über die defensiven Qualitäten der Marchfelder.

Beim 2:3 gegen Spitzenreiter Neusiedl hat der KSC einmal mehr Kampfgeist und Moral bewiesen. In der entscheidenden Phase – nach dem traumhaften Ausgleich zum 1:1 durch Leo Vielgut – hat allerdings auch das nötige Spielglück gefehlt. KSC-Klubchef Georg Stierschneider: „Drei Gegentore in einer Halbzeit sind ungewöhnlich für uns. Wir haben den einen oder anderen Fehler zuviel gemacht, so ehrlich muss man sein.“

Die Mannschaft hat in dieser Woche hart gearbeitet und will am Freitag unbedingt punkten!

Christian Russegger