Selbstfaller gegen Gloggnitz

Das tut weh. Der Kremser SC leistet sich gegen Gloggnitz einen Selbstfaller und verliert nach 2:0-Führung noch mit 2:3.

Es hätte so schön sein können. Die Mannschaft von Trainer Jochen Fallmann knüpft genau dort an, wo sie beim 1:0 über Spitzenreiter Leobendorf aufgehört hat.

Nach 19 Minuten gelingt Marcel Pemmer im Sepp-Doll-Stadion das Führungstor. Er setzt sich im Getümmel durch und trifft (Foto: Bert Bauer). Zwei Minuten später schnürt Pemmer den Doppelpack. Er verwertet einen Elfmeter zum 2:0. Kurz darauf hat Pemmer sogar die Möglichkeit auf das 3:0. Da wäre alles frühzeitig entschieden gewesen.

Aber es kommt anders.  Gloggnitz bäumt sich auf und dreht noch vor der Pause das Match. Borkowski kann in der 43. Minute verkürzen. Und Gruber schafft Sekunden vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich. Damit ist alles wieder offen.

Pross fixiert dann in der 72. Minute den 3:2-Erfolg der Gäste aus Gloggnitz. Ganz bitter für den KSC. Ein klassischer Selbstfaller.

Christian Russegger